Ein Fisch im Wasser – Die erste GEP 2019

Gott, hab ich diese Party vermisst!

Aber beginnen wir ein paar Tage vorher:

Meine Eltern drückten mir zu Weihnachten etwas Geld in die Hand, mit dem ich die letzte offene Rate bei TomTo bezahlen konnte. So klingelte pünktlich zwei Tage vor der Party der Paketbote an meiner Tür. Es war endlich da! Abends schnürte Twin mich probeweise da rein und ich sage euch, das war kein einfaches Unterfangen. Es passte so haargenau… Ich hatte wahnsinnige Angst, dass ich nach der Autofahrt und vor Aufregung auf der GEP nicht in dieses Teil reinkomme. Daher gab es 2 Tage sehr viel Tee und Wasser, und tatsächlich, auf der Party saß es perfekt und ich konnte damit einige Stunden rumlaufen, keine Krämpfe, keine Schmerzen, einfach nur meine perfekte Taille 😉 Ich hatte eigentlich vor, darunter meinen Shibari-Body und eine lange, schwarze Hose zu tragen, aber nachdem es in der Location schon zu Beginn der Nacht recht warm war, ließ ich die Hose weg und hatte so unter dem Korsett nur den Body, dazu meinen Strapsgürtel, Strümpfe und flache Schuhe an. Ein komisches Gefühl, so nackt war ich da noch nie rumgelaufen. Beulen in den viel zu dicken Beinen und überhaupt… aber ganz ehrlich, die waren nach 3 Minuten vergessen. Ich fühlte mich einfach wohl und dazu trugen neben diesem wunderschönen Korsett auch meine Begleiter bei ❤

Diesmal begleitete uns eine Freundin aus der Uni und ein guter Freund von Twin. Beide waren das erste Mal auf dieser Party, er war schon früher in der Fetischszene unterwegs, für sie war das Neuland. Aber beide fühlten sich wohl, es gab wie immer viel zu gucken, zu hören, zu reden und auch zu tanzen. Und gerade letzteres taten diese Freundin und ich sehr ausführlich an diesem Abend =D

Aber wir spielten auch, endlich. Wir waren dieses Jahr noch nicht dazu gekommen, Twin und ich vermissten die Seile und diesen Teil unserer Freundschaft. So suchten wir uns im oberen Stockwerk eine Ecke, offen einsehbar, nachdem die ganzen verschließbaren oder weniger einsehbaren Séparée besetzt waren. Ich war erstaunt, dass sie sich dafür entschied und es freut mich sehr, dass wir trotz der Zuschauer in uns abtauchen konnten. Futomomos in Kombination mit einem Hängepunkt sind einfach etwas wundervolles ❤ Ich lag an derselben Stelle wie vor einigen Wochen, mit Taillenseil, hochgezogenen Beinen, mit Seilen, die sich in die Muskeln gruben, tiefer, wenn ich mich anspannte, mehr Gewicht in die Seile legte, nur durften wir diesmal unser Spielzeug benutzen und das tat Twin ausführlich. Die Spuren sind noch immer gut sichtbar =)

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Die Spuren ein paar Tage nach der Party

Danach gingen wir an die Bar, kamen langsam wieder runter, unterhielten uns mit unseren Freunden. Bald darauf verschwanden Twin und ihr Partner zum Spielen, zurück an der Bar blieben ihr guter Freund, die gemeinsame Freundin aus der Uni und ich. Sie hatte uns beim Fesseln zugesehen und, ich meine, auch den einen oder anderen Schlag mit der Gerte gesetzt (Faszinierend, dass manche Menschen sowas einfach können. Mich kostet es wirklich Überwindung jemandem wehzutun. Aber dazu wann anders mehr…) und war nun doch neugierig, wie es sich in den Seilen anfühlt. Nachdem der junge Mann in unserer Begleitung auch ein wenig des Shibaris mächtig war, kombinierten sich die beiden zu einem Fesselpaar auf einer Couch in der Nähe der Bar. Hier dröhnt die Musik von unten nicht ganz so laut und lässt etwas Ruhe für solche Momente. Ich saß daneben und beobachtete was da vor mir passierte. Sie war erst unruhig, guckte sich um, vielleicht war sie auch nervös. Aber nach einem Hinweis, doch einfach die Augen zu schließen und zu genießen, was da kommt, beruhigte sie sich. Und dann war da der Moment, in dem man den Schalter fallen sah: als er sie erneut zu sich zog, um das Seil um ihren Oberkörper zu legen. Beim ersten Mal wirkte sie noch unsicher, aber bei der zweiten Seillage war sie entspannt und sah sehr nach Ropespace aus. Faszinierend und wunderschön ❤ Ich bin ein Entwicklungsfetischist, ich sehe es unglaublich gerne, wenn Menschen lernen, sich entwickeln, Hürden nehmen, mutig sind und neue Erfahrungen machen und diese genießen können. Und das war einfach ein perfekter Moment, auch für mich als Zuschauerin.

Danach plünderten wir noch die letzten Buffet-Reste, es war mittlerweile irgendwann nach vier Uhr nachts. Twin zog sich zurück, um noch ein wenig an sich zu fesseln, die Jungs quatschten und die Freundin und mich zog es ein letztes Mal auf die mittlerweile nahezu leere Tanzfläche und wir tobten uns nochmal aus. Das war der perfekte Abschluss einer verdammt guten Party =)

 

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